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Freitag, 25 Juli 2014
 
 
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Reiseberichte - Berichte
Montefalco ist die Aussichts-Terrasse Umbriens

Von hier aus übersieht man das gesamte Tal von Perugia bis Spoleto. 1848 wurden dem Ort die Stadtrechte verliehen. Von Montefalco aus überschaut man das gesamte Tal von Perugia bis Spoleto, weshalb der Ort auch die ,,Aussichts-Terrasse Umbriens" genannt wird.

Blick auf Montefalco.

Blick auf Montefalco.
Foto: ENIT

Wegen seiner Fresken gilt das Städtchen als Kleinod der umbrisch-toskanischen Malereikunst. Seit der Römerzeit war Montefalco ein bedeutendes Zentrum, das im Mittelalter den Namen Coccorone trug. 1249 von den Truppen Friedrich II vollständig zerstört, wurde die Stadt unmittelbar danach unter ihrem heutigen Namen wieder aufgebaut. Montefalco war zunächst eine freie Komune, die von Konsulen und dann von einem Podesta regiert wurde. Von 1320 bis 1355 war sie Sitz der Herzöge von Spoleto. Von 1383 bis 1439 gehörte sie zum Herrschaftsgebiet der Signoria der Trinci aus Foligno. Von 1446 bis 1860 unterstand sie der Obhut des Kirchenstaates, der ihr jedoch eine unabhängige Verwaltung zugestand. 1848 wurde Montefalco der Stadttitel verliehen.

Entlang der alten Stadtmauer kann man die vier alten Stadttore besichtigen: Porta S. Agostino , die mit ihren ghibellinischen Zinnen sehr majestätischst wirkt, Porta della Rocca, die Anfang dieses Jahrhunderts zerstört wurde, Porta Camiano, die nach dem Stadtteil, dem sie sich öffnet, benannt worden ist, und Porta Federico II, die dem Kaiser gewidmet ist, die aber auch unter dem Namen San Bartolomeo erwähnt wird, weil sie an die Apsis der gleichnamigen Kirche grenzt.


In der Kirche S. Agostino aus dem 13.-14. Jahrhundert befinden sich zahlreiche Fresken der umbrisch-senesischen Schule (14.-16.Jahrhundert): Nelli, Lorenzetti. Mezzastris, Alunno, Melanzio und Caporali. Kurios ist hierdie Legende des Seligen (Beato Pellegrino) Pilgerers, dessen sterbliche Überreste in der Kirche aufbewahrt werden.

Auf der Piazza Comunale und auf dem Corso Mameli sind eine Reihe bemerkenswerter herrschaftlichlicher Paläste zu sehen: Palazzo Moriconi-Calvi, Palazzo Tempestin, später Palazzo Langeh, Palazzo Senili, Palazzo Tempestivi, später Palazzo Ciardelli, Palazzo Santi-Gentili, Palazzo De Cuppis.

Im Palazzo Comunale ist vom ursprünglichen Bauwerk einzweibogiges Fenster aus dem 13 Jahrhundert erhalten, der Bogengang stammt aus dem 15. Jahrhundert; von dem dazugehörigen Turm hat man einen schönen Ausblick auf die Stadt und ihre Umgebung.

Das Stadttor Porta San Agostino.

Das Stadttor Porta San Agostino.
Foto: ENIT

Im Museum Pinacoteca di San Francesco werden Gemälde aus dem 13. bis 17. Jahrhunden aufbewahrt. Hier sei vor allem auf die Fresken Benozzo Gozzolis von 1450-1452 in der mittleren Apsis hingewiesen, die Szenen aus dem Leben des HI. Franziskus, seine Glorifikation unter den Ordensheiligen, seine ersten Anhänger und bedeutende Franziskanermönche darstellen. Außerdem sind hier Werke der Maler Nicolo Alunno. Mezzastris, Melanzio, Tiberio d'Assisi und eine Weihnachtskrippe des Perugino zu sehen. In der ehemaligen Kirche befindet sich auch ein Lapidarium.

Die Kirche S. Lucia aus dem 12. Jahrhundert befindet sich im ältesten Teil der mittelalterlichen Stadt. In der Kirche S. Bartolomeo aus dem 18. Jahrhundert sind auf der Außenwand der Apsis ein Einzelbogenfenster mit Lünette und ein zweibogiges Fenster der ursprünglichen Kirche aus dem 11. Jahrhundert erhalten.

Die kleine Kirche S.Maria Magdalena, die im 13. Jahrhundert erbaut und im 18. Jahrhundert erneuert wurde, beherbergt Fresken heimischer Maler aus dem 15. und 16. Jahrhundert; das daran angeschlossene Kloster stammt aus dem 15. Jahrhundert.I n der Kirche S. Chiara ist eine Kreuzkapelle, die 1333 mit Fresken von Malern der umbrischen Schule ausgemalt wurde, zu besichtigen. Das Kloster und der Kreuzgang stammen aus dem 15. Jahrhundert.Die Ziegelsteinfassade mit Portikus der Kirche S. Illuminata endet in einem Giebel mit Lünette, der an die typische Architektur der Lombardei erinnert. Im Inneren sind unter anderem Kapellen mit Fresken Francesco Melanzios zu sehen.

Die Fassade der Kirche S. Leonardo wird durch zwei schlichte Renaissanceportale geschmückt. Im Inneren ist ein Gemälde des Malers Melanzio (1515) ausgestellt, das die Madonna mit Kind zeigt.


bearbeitet von pairola-media

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